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SHIATSU
ganzheitliche Körpertherapie und komplementärtherapeutische Begleitung
Shiatsu kann bei vielfältigen Beschwerden wie zum Beispiel bei Stressbelastung, chronische Verspannung, innerer Unruhe und einem belastetem Körperempfinden unterstützen.
Insbesondere bei komplexen Krankheitsbildern – die häufig mit chronischen Schmerzen, Erschöpfung oder einem beeinträchtigten Körpererleben einhergehen – schafft Shiatsu einen neuen Zugang zum eigenen Körper: jenseits von Schmerz und Funktionalität.
Ein zentraler Aspekt meiner Arbeit ist es, einen sicheren, wertfreien Raum zu schaffen, in dem jeder Mensch genauso sein darf, wie er gerade ist – mit all seinen körperlichen und emotionalen Aspekten. In dieser Atmosphäre von Präsenz, Achtsamkeit und Respekt entsteht oft die Voraussetzung dafür, dass sich neue Möglichkeiten zeigen: Der Körper kann sich erinnern, orientieren und heilsame Impulse zulassen.
Veränderung geschieht nicht durch Druck – sondern durch das Erleben von Sicherheit.
Meine Aufgabe als Therapeutin sehe ich im achtsamen Begleiten. Ich unterstütze Menschen darin, eigene Ressourcen wieder zu spüren, innere Orientierung zu finden und neue Wege im Umgang mit Beschwerden zu entdecken.Oft liegt die tiefste Wirkung nicht in der Technik, sondern in dem Raum, der entsteht – und was darin möglich wird.
Theoretische Grundlage von Shiatsu
Die fünf Wandlungsphasen – Das Herz der Chinesischen Medizin
Die Theorie von Shiatsu wurzelt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – einer jahrtausendealten Erfahrungsmedizin, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele versteht. Im Mittelpunkt steht das Prinzip des Qi, der Lebensenergie, die in feinen Bahnen – den Meridianen – durch den Körper fliesst. Diese Meridiane verbinden die inneren Organe miteinander und spiegeln gleichzeitig emotionale und geistige Zustände wider.
Die chinesische Gesundheitslehre beschreibt Gesundheit nicht als einen starren Zustand, sondern als ein dynamisches Gleichgewicht. Um diese Balance zu verstehen, verwendet die TCM das Modell der fünf Wandlungsphasen – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Jede Wandlungsphasen verkörpert bestimmte Lebensqualitäten, Jahreszeiten, Organfunktionen, Emotionen und geistige Aspekte. Über diese 5 Wandlungsphasen berühren wir im Shiatsu nicht nur Muskeln und Haut, sondern auch diese tieferen Schichten des Daseins.
Die fünf Wandlungsphasen – kurz erklärt
Holz – Wachstum, Vision und Neubeginn
Das Holz-Element steht für den Frühling – die Zeit, in der Neues entsteht, sich entfaltet und wächst. Es symbolisiert Bewegung, Kreativität und den Mut, eigene Wege zu gehen. Holz gibt uns Richtung, Zielkraft und Flexibilität. Dem Holz sind die Meridiane von Leber und Gallenblase zugeordnet. Sie unterstützen den harmonischen Energiefluss im Körper, fördern Entgiftung und Anpassungsfähigkeit. Wenn die Holzenergie ausgeglichen ist, fühlen wir uns entschlossen, lebendig und klar. Ein Ungleichgewicht kann sich in Frustration, Gereiztheit oder innerer Spannung zeigen. Shiatsu kann hier helfen, das Qi wieder frei fließen zu lassen, Beweglichkeit auf allen Ebenen zu fördern und die natürliche Wachstumsenergie zu stärken.
Feuer – Freude, Verbindung und Ausdruck
Das Feuer-Element repräsentiert den Sommer – die Zeit der Wärme, Fülle und Begegnung. Feuer steht für Lebensfreude, Begeisterung, Herzlichkeit und Offenheit. Es schenkt uns die Fähigkeit, Liebe zu empfinden, Beziehungen zu leben und unsere innere Flamme strahlen zu lassen. Dem Feuer sind die Meridiane von Herz, Dünndarm, Perikard und Dreifach-Erwärmer zugeordnet. Ein harmonisches Feuer zeigt sich in Lebendigkeit, Humor und innerem Strahlen. Ist es aus dem Gleichgewicht, kann Unruhe, Schlaflosigkeit oder emotionale Erschöpfung entstehen. Shiatsu kann das Herz-Qi harmonisieren, die emotionale Wärme fördern und das Gefühl von Verbundenheit und Freude stärken.
Erde – Stabilität, Fürsorge und Mitte
Die Erde symbolisiert den Spätsommer – die Zeit der Reife und des Erntens. Sie steht für Zentrierung, Fürsorge, Mitgefühl und innere Stabilität. Erdenergie verleiht uns das Gefühl, genährt und getragen zu sein, und verbindet uns mit unserer eigenen Mitte. Zur Erde gehören die Meridiane von Magen und Milz/Pankreas. Sie regeln die Aufnahme und Umwandlung von Nahrung – sowohl physisch als auch emotional. Ist die Erde im Gleichgewicht, fühlen wir uns ruhig, geerdet und im Kontakt mit uns selbst. Ein Ungleichgewicht kann sich durch Grübeln, Sorgen oder Erschöpfung zeigen. Shiatsu kann helfen, die Mitte zu stärken, Vertrauen zu nähren und innere Balance wiederzufinden.
Metall – Klarheit, Struktur und Loslassen
Das Metall-Element steht für den Herbst – die Zeit der Klärung, des Loslassens und der Ernte dessen, was wirklich Wert hat. Es symbolisiert Ordnung, Achtsamkeit, Würde und die Fähigkeit, Altes loszulassen, um Raum für Neues zu schaffen. Dem Metall sind die Meridiane von Lunge und Dickdarm zugeordnet. Sie regeln Atmung, Ausscheidung und damit die Prozesse des Aufnehmens und Abgebens. Im Gleichgewicht schenkt uns Metall innere Klarheit und Selbstachtung. Ein Ungleichgewicht kann sich in Traurigkeit, Erstarrung oder Atemproblemen zeigen. Über die Metall-Meridiane kann Shiatsu helfen, Anspannung zu lösen, den Atem zu vertiefen und Leichtigkeit zurückzubringen.
Wasser – Tiefe, Ruhe und Regeneration
Das Wasser-Element verkörpert den Winter – die Zeit der Stille, Sammlung und Erneuerung. Wasser steht für Urvertrauen, Anpassungsfähigkeit, Mut und Regenerationskraft. In seiner Tiefe ruht unsere Essenz – die Lebensenergie, aus der wir Kraft und Inspiration schöpfen. Zum Wasser gehören die Meridiane von Niere und Blase. Sie speichern Energie, regulieren den Wasserhaushalt und beeinflussen unseren Umgang mit Angst und Willenskraft. Im Gleichgewicht fühlen wir uns ruhig, präsent und innerlich stark. Ein Ungleichgewicht kann sich in Erschöpfung, Angst oder Rückzug zeigen. Shiatsu unterstützt das Wasser-Element, fördert Regeneration und hilft, zur eigenen Quelle der Kraft zurückzufinden.
Kreislauf der Wandlung
Die fünf Wandlungsphasen sind keine getrennten Zustände, sondern ein lebendiger Kreislauf: Holz bringt Bewegung, Feuer bringt Begegnung, Erde schenkt Mitte, Metall reinigt und klärt, Wasser sammelt und erneuert. So wie die Jahreszeiten aufeinander folgen, wandeln sich auch in uns ständig Kräfte und Emotionen. Shiatsu unterstützt diesen natürlichen Rhythmus und hilft, Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen.
Shiatsu aus biochemischer und medizinischer Sicht – Die Kraft der Berührung
Aus physiologischer Sicht lässt sich die Wirkung von Shiatsu gut erklären. Wenn der Körper achtsam und respektvoll berührt wird, reagiert das Nervensystem unmittelbar: Der Parasympathikus, der für Ruhe und Regeneration zuständige Teil des Nervensystems, wird aktiviert. Dadurch verlangsamt sich der Herzschlag, die Atmung vertieft sich, die Muskulatur entspannt.
Ein zentraler Botenstoff, der dabei ausgeschüttet wird, ist das Hormon Oxytocin. Oxytocin wird oft als „Bindungs-“ oder „Wohlfühlhormon“ bezeichnet. Es senkt Stresshormone wie Cortisol, fördert Vertrauen, soziale Verbundenheit und emotionale Sicherheit. Gleichzeitig unterstützt es das Immunsystem, reguliert den Blutdruck und kann sogar schmerzstillend wirken.
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